Sie haben die verschiedensten Möglichkeiten Ihren Energieverbrauch zu minimieren.
Technische Veränderungen, wie zum Beispiel die Nutzung moderner Haushaltsgeräte, die Anschaffung einer neuen Heizungsanlage, vielleicht kombiniert mit einer Pelletheizung oder auch die Nutzung von Solarenergie. Eine optimale Wärmedämmung des Gebäudes wird sicherlich ebenfalls einige Prozentpunkte einbringen. Aber das kostet zunächst eine Menge Geld, die nicht jeder zur Verfügung hat.
Der einfachste Weg wird also zunächst ein Anbieterwechsel sein um die ersten Scheine in Sicherheit zu bringen.
Geld, das wir nicht ausgeben müssen um gleiche Leistungen zu erhalten.
Sicher haben Sie es schon 1000 x gehört ...
"Stand by Betrieb "
Die Geräte wie TV, Receiver, DVD Player etc. verbrauchen jede Menge Strom in diesem Zustand.
Schalten Sie sie tagsüber ab wenn niemand Zuhause ist.
Sollte Ihr Receiver durch Stromausfall die Einstellungen verlieren, schließen sie ihn extra an.
Achten Sie beim Kauf eines TV darauf wieviel Leistung das Gerät aufnimmt.
Das gleiche gilt für Steckernetzteile. Damit sind Geräte gemeint, wie zum Beispiel Ihr Ladekabel für das Mobiltelefon,
Rasierer, Notebook, elektrische Zahnbürste etc... Wenn diese Geräte voll sind, ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose.
Die wenigsten Ladegeräte sind so intelligent sich selbst abzuschalten. Zur Not steuern Sie diese Netzteile über eine Zeitschaltuhr in Verbindung mit einer Mehrfachsteckdose ( Steckerleiste ) an.
Die meisten Notebooks ( Laptops ) lassen sich ohne Akku betreiben. Wenn Sie Ihr Notebook Zuhause " am Stromkabel " angeschlossen haben, können Sie den Akku entfernen. Das senkt nicht nur den Stromverbrauch sondern verlängert auch das Leben des Akkus.
Wenn Sie das Notebook nur zum aufladen gekoppelt haben, vergessen Sie anschließend nicht das Ladekabel wieder aus der Steckdose zu entfernen.
Beim Computer ist es ähnlich. Gerade wenn Sie Kinder haben werden Sie bestätigen können, das so ein PC, sehr häufig in Bertrieb ist.
Sie können in der Systemeinstellung festlegen, wann zum Beispiel der Bildschirm in einen " Standby-Modus" fallen soll oder Programme nutzen, die nach einer gewissen Zeit der " Inaktivität" den Computer herunterfahren. Achten Sie beim verlassen des Computer darauf ob noch Drucker oder externe Festplatten eingeschaltet sind, die nicht benötigt werden. Sie haben keinen PC ? Aber eine X- box oder Playstation richtig ?
In der Küche wird oftmals der Herd bis zum Abschluss der Zubereitung, volles Programm angelassen.
Nutzen Sie die Speicherwärme der Herdplatten aus. Sie können locker 2 - 3 Minuten vor dem voraussichtlichen Garungszeitpunkt,
die Platten ausschalten oder zumindest auf die niedrigste Stufe stellen. Probieren Sie es aus.
Es dauert nicht lange und Sie haben herausgefunden wie gut das funktioniert.
3 Minuten von 60 Minuten sind 5 % ... Wenn Sie davon ausgehen das eine Platte mit bis zu 2000 Watt Energiebedarf unterwegs ist, sind das etwa 100 Watt die Sie in der kurzen Zeit einsparen. Gleiches gilt für den Backofen.
Kaffemaschinen, mit Pad oder Kapsel sind nicht gerade energiefreundlich.
Es mag sein, das Sie bei diesen Automaten mit der Argumentation "schnell und einfach" um die Ecke kommen.
Dennoch, ... das Aufheizen eines solchen Gerätes geschieht unter voller Leistungsaufnahme. Ist die Maschine noch kalt,
wird Sie die volle Leistung, die auf dem Typennschild steht, aufnehmen.
Mal ganz abgesehen von teuren Kapseln, die ebenfalls nicht gerade umweltfreundlich sind.
Große Vollautomaten sollten Sie ebenfalls nur dann nutzen, wenn Sie viel Kaffe in kurzer Zeit brauchen.
Anderenfalls ist es einfacher, auf herkömmliche Maschinen zurückzugreifen und den frischen Kaffee sofort in eine Thermo- Kanne umzufüllen.
Schalten Sie die Maschine aus. Warmhalteplatten verbrauchen zusätzliche Energie.
Sie können übrigens mal ausprobieren Ihr Frühstücksei im Kaffeefilter zu kochen. Aber bitte nur ein Ei dort hinein legen.
Das spart den Einsatz zusätzlicher Geräte und Ihr Frühstücksei ist zeitgleich mit dem Kaffee fertig.
Wasserkocher werden oft bis zum Rand gefüllt obwohl nur eine Tasse Tee benötigt wird.
Passen Sie den Füllstand Ihrem Vorhaben an ! Je mehr Wasser zum kochen gebracht werden muß, um so höher ist der Energieverbrauch.
Falls Sie vorhaben mehrere Tassen trinken zu wollen, empfiehlt sich hier ebenfalls die Nutzung einer Thermo- Kanne.
Bei der Waschmaschine sollten Sie ihre Programme wohl überlegt einsetzen. Es ist nicht immer erforderlich 90 - Grad Wäsche auch bei 90 Grad zu waschen, nur weil diese das physisch aushalten. Oftmals genügt ein Programm mit 30 oder 40 Grad. Sportsachen, können Sie im Kurzprogramm durchwaschen wenn sie nicht wirklich verschmutzt sind.
Der Wäschetrockner,... eine prima Sache. Weiche, fusselfreie Wäsche die in einer Stunde wieder fit für den Schrank ist.
Versuchen Sie die Nutzung des Trockners auf das wesentliche zu beschränken. Bei schönem Wetter ist es durchaus sinnvoll,
die Wäsche an der frischen Luft zu trocknen. Je Std. Trocknerbetrieb sind Sie 2000 Watt ( also 2 KW/h ) los.
Sollten Sie im Haushalt mit 4 Personen leben, wird er vermutlich täglich zum Einsatz kommen.
Sie haben somit einen Verbrauch von etwa 365 x 0,55 € im Jahr. Ergebnis: Rund 200 € jährlich.
Die Beleuchtung in der Wohnung sollten Sie unbedingt auf Energiesparlampen umstellen.
Nutzen Sie LED- Leuchten. Sie haben den Vorteil in Sekunden die volle Lichtleistung abzurufen.
Herkömmliche Energiesparlampen enthalten giftiges Quecksilber und brauchen lange um hell zu werden.
Zu Dem dürften LED Lampen im Einkauf günstiger sein. Vorzugsweise nutzen Sie " Hochvolt - Leuchtensysteme "
Diese arbeiten ohne Trafo. Trafo´s sind gleichermaßen wie Steckernetzteile zu betrachten und verbrauchen zusätzliche Energie.
Falls Sie Mitbewohner haben, denen es schwerf fällt im Flur das Licht auszuschalten, nutzen Sie am besten
Unterputz- Bewegungsmelder. Diese können Sie meist recht einfach gegen die vorhandenen Lichtschalter austauschen lassen.
Bitte lassen Sie die Ausführung dieser Arbeiten vom Fachmann vornehmen.
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